Böge Schimmelambulanz

Information Nr. 7: Zu viel Schimmel in der Raumluft

Schimmel- Ambulanz

Kritische Diskussion zu Messmethoden: Sporenmessung in der Raumluft


Ein zwingender Anlass für die Neuorientierung bei der Messung und Beurteilung von Schimmelbelastungen in Innenräumen ergab sich aus dem "Leit­fa­den zur Vor­beu­gung, Un­ter­su­chung, Be­wer­tung und Sa­nie­rung von  Schim­mel­pilz­wachs­tum in In­nen­räu­men" des Um­welt­bun­des­am­tes von  2002 und dem ergänzenden „Sanierungs-Leitfaden“ aus dem Jahr 2005 Mit den „Leitfäden“ hat die Innenraumlufthygienekommission des Umweltbundesamtes nach eigenen Angaben
die derzeit vorliegenden Erkenntnisse zusammenfassend dargestellt mit dem Ziel, den Weg für eine einheitliche Erfassung und Bewertung von Schimmelpilzen in Innenräumen zu ebnen.


 

1. Grundsätzliches zu Messmethoden:
Zur Feststellung und Beurteilung einer Schimmelpilzbelastung von Innenräumen existiert kein allgemein verbindliches Verfahren; vielmehr sind jeweils die Besonderheiten des Einzelfalls zu berücksichtigen und die verschiedensten Methoden einzusetzen. Darüber hinaus setzt sich eine etwaige Belastung aus unterschiedlichen, jeweils variierenden Einzelfaktoren zusammen, sodass in jedem Falle eine wertende Gesamtbetrachtung und -beurteilung durch einen versierten Gutachter  zu erfolgen hat.

Für eine Gesamtbeurteilung können laut Schimmelpilzleitfaden neben der Ortsbesichtigung, Befragung der Betroffenen, und der Erhebung von Randbedingungen wahlweise die nachstehenden Messmethoden eingesetzt werden. Es handelt sich um „denkbare Optionen, die im Einzelfall und in Abhängigkeit der Ortsbegehung nicht alle durchgeführt werden müssen:

  • Messung von Schimmelpilzen und Bakterien in der Innen- und Außenluft,
  • Messung von Schimmelpilzen und Bakterien im Hausstaub,
  • Messung von Schimmelpilzen und Bakterien in Materialproben,
  • Messung der MVOC in der Innen- und Außenluft,
  • Einsatz und Befund eines Schimmelpilzspürhundes,

Grundsätzlich gibt es keine alleinig richtige Vorgehensweise bei Schimmeluntersuchungen, sondern je nach den örtlichen Gegebenheiten und der Aufgabenstellung sind verschiedene Arbeitsschritte durchzuführen und die Ergebnisse zu bewerten.

Achtung: Auch unsichtbare und abgestorbene Mikroorganismen können krank machen!

Eine Gesundheitsgefahr durch Schimmelpilze und Bakterien wird häufig nur bei sichtbaren Verfärbungen auf Oberflächen (z.B. Tapeten) vermutet. Die Mehrzahl der Fälle (ca. 85%) sind aber „unsichtbare“ bzw. versteckte Schäden, die gleichwohl ebenso eine gesundheitliche Bedeutung haben, denn deren Stoffwechselprodukte können fast alle Baumaterialien (auch Zementestrich, Laminat, Kunststofffolien oder Fliesen) durchdringen und in Wohn- und Aufenthaltsräume ausgasen.
Weiter wird übersehen, dass auch von abgestorbenen Pilzen und Bakterien sowie Teilstücken der Myzele, Sporen oder Abbauprodukte (z.B. in Kork oder OSB- Platten) noch jahrzehntelang Stoffwechselprodukte in die Luft abgegeben werden, die zu gesundheitlichen Problemen führen können.

Zum aktuellen Stand aus der Wissenschaft sowie der behördlichen Sicht zum Thema „Sporenmessung in der Luft“ nachstehende Zitate von der „XI. Lübecker Fachtagung für Umwelthygiene“ des Instituts für medizinische Mikrobiologie der Universität zu Lübeck vom September 2007:

A. Prof. Dr. H. J. Moriske, Direktor im Umweltbundesamt:
Besteht der Verdacht auf Vorliegen bakterieller Verunreinigungen oder Schimmelpilzbefall, wird als Erstes eine aufwändige mikrobiologische Untersuchung propagiert, um das Ausmaß und das gesundheitlicher Risiko zu erfassen. Dabei werden oft unnötige und teure Messungen durchgeführt, deren Ergebnisse nicht zu einer Klärung der Fragestellung beitragen.“

B. Dr. med. Birger Heinzow, Landesgesundheitsamt Schleswig- Holstein, Vorsitzender der Innenraumlufthygienekommission des Umweltbundesamtes:
Unter: „Zusammenfassung“:

Von Schimmelpilzen in Innenräumen können als Gesundheitsbeschwerden Allergien, Infektionen, Mucos membran und sensorische Irritationen sowie toxische Wirkungen auftreten.“ ...
„Da die individuelle Empfindlichkeit und die Exposition gegenüber Pilzsporen stark variieren, können keine Richtwerte festgelegt werden und eine quantitative Risikobewertung ist nicht möglich. Grundsätzlich ist ein Schimmelpilzbefall deshalb nicht zu tolerieren und die Exposition auf Dauer zu minimieren. Bei sichtbarem Schimmelpilzbefall erübrigen sich deshalb Raumluftmessungen im Allgemeinen.

Unter: „Expositionsfragen“:
Es besteht nach derzeitiger Auffassung dahingehend Konsens, dass ein Schimmelpilzbefall in Innenräumen aus gesundheitlicher, hygienischer Sicht nicht toleriert werden darf und auch ohne Gesundheitsbeschwerden allein aus Vorsorgegründen immer saniert werden muss. In zahlreichen Untersuchungen konnte eindeutig gezeigt werden, dass Gesundheitsdefekte mit Schimmelpilzbefall bzw. Feuchteschäden korrelieren und sich nach einer Sanierung bessern.

Von einem Schimmelpilzbefall ist auszugehen, wenn:

  • Kultivierbare (viable) und nicht (mehr) kultivierbare (non-viable) Sporen und Konidien
  • Myzel- und Hyphenfragmente
  • Zellbestandteile (beta-D-Glucan) sowie im erweiterten Sinne auch Stoffwechselprodukte (MVOC), Ergosterol und Toxine von Schimmelpilzen in Innenräumen erhöht vorkommen.

1.1 Messung von Schimmelpilzen und Bakterien in der Innen- und Außenluft
Aus dem Schimmelpilz- Leit­fa­den: Messung kultivierbarer Schimmelpilze in der In­nen­raum­luft:
"
Die quantitative Methode zur Bestimmung der kultivierbaren luftgetragenen Pilzsporen in der Innenraumluft ist die am weitesten verbreitete Methode zur Erfassung von Schim­mel­pil­zen in Gebäuden. Sie stellt eine Momentaufnahme der Schim­mel­pilz­kon­zen­tra­tion in der Raumluft dar."

"Die Beantwortung der Frage, ob eine Schimmelpilzquelle im Innenraum vorliegt, wird in der Praxis aber oft erschwert, da

  • mikrobiologische Bestimmungen mit einer hohen Streuung behaftet sind. Schimmelpilzsporen sind in der Luft nicht gleichmäßig verteilt, sondern ihre Verteilung hängt von den unterschiedlichsten Parametern (z. B. Luftzirkulation, Bewegungen im Raum, relative Feuchtigkeit) ab. ... Daher sind einzelne Schimmelpilzmessungen mit einem großen Unsicherheitsfaktor behaftet.
  • die bisherigen Messverfahren weitgehendst auf Kurzzeitmessungen (meist 5 – 15 min.) basieren und trotz Mehrfachmessungen eine verallgemeinernde Einschätzung nur bedingt möglich ist.
  • Nicht alle vorhandenen Schimmelpilze kultivierbar sind.“

Leider werden Luftkeimmessungen häufig entgegen der vorstehenden Empfehlungen aus dem Leitfaden bewertet und dabei wesentliche Teile der fachlich abgesicherten Erkenntnisse missachtet.
Als Er­geb­nis ei­ner Sach­ver­stän­di­gen­be­fra­gung wur­de vom „Zen­tral­in­sti­tut für die kas­sen­ärzt­li­che Ver­sor­gung“ zur Fra­ge ei­ner um­welt­me­di­zi­ni­schen In­di­ka­tion zu­sam­men­fas­send fest­ge­stellt, "dass ins­be­son­de­re der Nach­weis ei­ner nie­dri­gen Spo­ren­kon­zen­tra­tion in der Raum­luft kei­ne Si­cher­heit da­hin­ge­hend bie­tet, dass kein ge­sund­heits­ge­fähr­den­der Schim­mel­pilz­be­fall vor­liegt.“

Grundsätzlich ist bei auffälligen Befunden (hohe Konzentration, gefährliche Spezies) ein offener Schimmelschaden im Bereich der Probenahmestelle zu vermuten. Ist die Luftmessungen nicht auffällig, dann sind auch keine Schlussfolgerungen möglich. Es könnte sein, dass versteckte Schäden dabei nicht erfasst wurden und sogar bei sichtbarem und großem Befall kann es negative Befunde geben!
Nach den vorgenannten Ausführungen eignet sich die Sporenmessung in der Raumluft nicht für ei­ne Ge­fähr­dungs­ab­schät­zung (auch nicht nach einer Sanierung als Beleg für gesundheitlich einwandfreie Wohnbedingungen!)
, zumal die meisten Schim­mel­schä­den in den Fuß­bo­den- und Decken­auf­bau­ten zu er­war­ten sind, und ver­steck­te Be­la­stun­gen so nicht er­fasst und be­wer­tet wer­den kön­nen.
Luftsporenmessungen erfassen lediglich die wenigen Sporen, die zufällig in der Luft schweben und dann auch im Labor anzüchtbar sind. Es gibt Fälle, wo nur 1% aller vorhandenen Pilze und Bakterien im Labor kultiviert werden konnten. Die Luftsporenmessung kann also weder einen klaren Nachweis zur gesundheitlichen Belastung, noch einen sicheren Beweis für vorhandene Quellen liefern.

1.1.1 Messung mit „Sporenfallen“
Dem Leit­fa­den des Umweltbundesamtes ist u.a. zu ent­neh­men: „Messung kultivierbarer Schimmelpilze durch Sedimentation. Die Messung kultivierbarer Schimmelpilze durch Sedimentation liefert keine quantitativen und reproduzierbaren Ergebnisse und wird daher nicht empfohlen.“

Die Sporenfalle hat zwangsläufig noch mehr Nachteile wie die vorstehend beschriebene quantitative Raumluftmessung auf lebende Sporen. Es ist umso erstaunlicher und aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar, warum die Stiftung WARENTEST ebenso wie verschiedene Apotheken oder Versandlabors diese Methode verkaufen, obwohl sie nach meinen Erfahrungen in der Regel nur weiter verunsichert. Eine Berechtigung hat diese Methode evtl. als Ergänzung einer Diagnostik in der Arztpraxis.

1.2 Messung von Schimmelpilzen und Bakterien in Materialproben
Materialanalysen sind optimal für eine gesundheitliche Bewertung von Schimmelbelastungen Aus­zü­ge aus dem Schimmelpilz- Leit­fa­den: C-1.2.4 Messung der kultivierbaren Schimmelpilze in Material- und Ober­flä­chen­kon­takt­pro­ben:

"Nütz­lich ist in vielen Fällen die Untersuchung einer Materialprobe (wie z. B. Putz, Tapete, Holzteile, Estrich, aber auch Blumenerde und Dämmmaterialien), die Hinweise auf die eigentliche Lokalisation der Schimmelpilzquelle liefern kann und durch Be­stim­mung der vorkommenden Schimmelpilzarten eine klare Abgrenzung des Keimspektrums im Innenraum von dem der Außenluft ermöglicht. Auch wird damit die Gefahr ei­ner Fehl­in­ter­pre­ta­tion verringert, die bei ausschließlicher Luftbeprobung z. B. durch einzelne, zufällig von außen eingetragene Pilzsporen entsteht. Einige Schimmelpilzarten (z.B. Stachybotrys chartarum) lassen sich überdies schwierig in der Luft nachweisen. Die Untersuchung von Schimmelpilzen auf oder in Materialien gibt Hinweise auf die Schimmelpilzquelle."

Wichtig ist es insbesondere bei älteren oder getrockneten und desinfizierten Verdachtsfällen, dass Materialproben nicht nur  in Verdünnungsreihen angezüchtet, die Spezies bestimmt und ausgezählt werden, sondern zusätzlich mit licht­mi­kro­sko­pi­schen Un­ter­su­chun­gen auf Ge­samt­zellzah­len an lebenden und abgestorbenen Pilzen und Bakterien analysiert und ausgezählt wird.

1.3 Mes­sung MVOC (mikrobiologisch produzierten organischen Verbindungen)
MVOC- Raumluftmessungen eignen sich sehr gut zur Indikation möglicher versteckter Schäden.
Aus­züge aus dem Schimmelpilz- Leit­fa­den unter A- 2.2 „Einige Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen MVOC- Exposition und gesundheitlichen Beschwerden wie Schleimhautreizungen und Kopfschmerzen hin.“ und: C-1.3 MVOC- Mes­sun­gen: "Nicht immer lässt, wie beschrieben, der quantitative Nachweis von luftgetragenen Mikroorganismen gesicherte Aussagen über mikrobielle Schäden im Innenraum zu, da nur ein Teil der in der Luft vor­han­de­nen Mi­kroor­ga­nis­men mit Kultivierungsmethoden erfasst werden kann oder es sich um verdeckte mikrobielle Schäden handelt.      Die qualitative Bestimmung der cha­rak­te­ri­sti­schen MVOC kann in solchen Fällen ein gutes Hilfsmittel zum Aufdecken von mikrobiell be­ding­ten Bau­schä­den sein."

Über die ak­ti­ve Luft­pro­be auf "von Mi­kroor­ga­nis­men pro­du­zier­te flüch­ti­ge or­ga­ni­sche Sub­stan­zen" (MVOC) lässt sich ab­lei­ten, ob ein Scha­den be­steht, auch wenn er nicht un­mit­tel­bar sicht­bar ist.
Neu­e­re Er­kennt­nis­se las­sen den Schluss zu, dass MVOC eine we­sent­lich hö­he­re Kor­re­la­tion zu­ Krank­heits­symp­to­men haben als luft­ge­tra­ge­ne Spo­ren.

Die MVOC kön­nen durch vie­le Baumaterialien hin­durch ­diffun­die­ren und ge­lan­gen so in die Raum­luft, obwohl der Scha­den ei­gent­lich in­ner­halb der Bau­kon­struk­tion oder hinter einer Ta­pe­te ver­bor­gen ist. Bei den Substanzen handelt es sich um­ flüch­ti­ge Stoff­wech­sel­pro­duk­te der Schimmelpilze und Bakterien, die noch jahr­zehn­te­lang nach dem Ab­ster­ben der Mi­kro­or­ga­nis­men an die Raum­luft ab­ge­ge­ben wer­den kön­nen. Die im Ana­ly­sen­be­richt an­gege­be­nen Sub­stan­zen sind le­dig­lich "In­di­ka­to­ren" für das Vor­kom­men von Emis­sio­nen und stel­len nur ei­nen Teil der flüch­ti­gen Ver­bin­dun­gen mi­kro­biel­len Ur­sprungs dar. Ih­re Sum­me ist nicht als die Ge­samt­men­ge flüch­ti­ger Ver­bin­dun­gen an­zu­se­hen und auch nicht für ei­ne to­xi­ko­lo­gi­sche Be­wer­tung ge­eignet. „Aus um­welt­me­di­zi­ni­scher Sicht ge­nügt die Fest­stel­lung von­ ein­deu­tig er­höh­ten MVOC, „um­ dar­aus die ob­jek­tiv be­grün­de­te Be­fürch­tung zu­ ge­win­nen, dass der Ge­brauch von Wohn- und Auf­ent­halts­räu­men zu­ ei­ner Ge­sund­heits­be­ein­träch­ti­gung führt“. Dieses ist ebenso wie die Feststellung, dass „ ...die Messung dieser Werte wissenschaftlich anerkannt ist“, vom Landgericht Berlin schon in einem Urteil (67 S 87/97) vom 10.12.1998 festgestellt worden.

1.4 Einsatz eines Schimmelspürhundes
Ein erfahrener Schimmelspürhund bietet die kostengünstige Lösung, um versteckte Schimmelbelastungen in ihrer Ausdehnung zu lokalisieren. Dem Schimmelpilz- Leit­fa­den ist zu ent­neh­men:
"
Der Einsatz eines Schimmelpilzspürhundes wird als Ersatz oder als Er­gän­zung mi­kro­biel­ler Messungen oder von MVOC- Messungen bei nicht sichtbaren, aber vermuteten Schimmelpilzschäden in Gebäuden vorgeschlagen."


 

2. Zusammenfassung der Unsicherheiten bei Sporenmessungen in der Raumluft:
2.1 Zur gesundheitlichen Beurteilung von mikrobiellen Schäden in Innenräumen werden häufig nur Messungen der "keimbildenden Einheiten" (KBE pro m3) in der Raumluft durchgeführt, obwohl dabei nur  in 1 bis 10% der Fälle die Mikroorganismen überhaupt erfasst werden können, denn selbst bei einer sichtbaren Belastung besteht häufig ohne eine aktuelle Sporulation, zufällig fehlender Thermik zum (sehr kurzen) Messzeitpunkt keine auffällige Raumluftbelastung.

2.2 Je nach Labor (und seiner Beziehung zum Auftraggeber) werden bei verschiedenen Anzahlen und Arten von Nährböden und verschiedenen Anzüchtungstemperaturen oft nur Teilmengen der kultivierbaren Pilze erfasst und häufig die ebenso wichtigen Bakterien ausgelassen.

2.3 Pilze und Bakterien sind in ca. 85% der Fälle in Fußböden, Wänden oder Decken versteckt und können deshalb bei der Raumluftmessung auf anzüchtbare Sporen zwangsläufig überhaupt nicht erfasst werden.

2.4 Meist wird auf die Messung toxisch oder allergen wirksamer abgestorbener Mikroorganismen verzichtet, obwohl diese mehrere Zehnerpotenzen über der Anzahl der kultivierbaren Schimmelpilze liegen können.

2.5 Nach wissenschaftlichen Veröffentlichungen werden die Ergebnisse vor allem durch die Aktivität des Probenehmers (z.B. durch unkontrollierte Luftbewegungen) selbst beeinflusst.

2.6 Praxisferne Probenahmen (z.B. leer stehende Wohnung, gereinigte Klassenräume ohne Schüler) schließen gesundheitliche Bewertungen sowie die Vergleiche mit Richtwerten zwangsläufig aus.

1.7 Selbst in umfangreichen wissenschaftlichen Studien wurden keine Korrelationen zwischen der Menge der anzüchtbaren Sporen in der Raumluft und dem Auftreten von gesundheitlichen Beschwerden nachgewiesen!

Der Sinn dieser Messmethode steht in Frage, denn:
Genauso wie hohe Sporenkonzentrationen in der Raumluft keine konkrete Gesundheitsgefahr belegen, garantieren niedrige Konzentrationen auch keine gesundheitliche Unbedenklichkeit. Die Ergebnisse einer Luftkeimmessung können für den Hinweis auf eine mikrobielle Quellen dienen. Für eine Bewertung, ob eine gesundheitliche Gefährdung vorliegt oder nicht, ist diese Messung nicht geeignet.

 

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